Margret Dorothea Minkels

  • Margret Dorothea Becker, * 1950 in Bitburg/Rheinland-Pfalz
  • als Tochter des (bis 1947 preußischen) Regierungsinspektors Alfons Becker & seiner Ehefrau Anna Bauer, Gewerbelehrerin.
  • Rufname: Dorothea.
  • 1968 Abitur in Bitburg.
  • Studium der Chemie, Biologie und Pädagogik an den Universitäten Saarbrücken und Mainz.
  • 1971 Staatsexamen in Mainz.
  • Als Realschullehrerin tätig in Neuerburg/Rheinland-Pfalz, Erbach/Baden-Württemberg, Berlin;
  • Nach 38 Dienstjahren aus gesundheitlichen Gründen in Pension.
  • Seit 1978 verheiratet mit F. Minkels, 3 Kinder.
  • Autorin, seit 1977 zu  pädagogischen, seit 1998 auch zu historischen und kunsthistorischen Themen.

Bücher von (Margret) Dorothea Minkels

  1. 1848 ein Barrikadenheld. Aus dem Leben des Tierarztes Friedrich Ludwig Urban (1806-1879), Berlin 1998.
  2. Zwischen Schloss und Alexanderplatz. 33 bedeutende Stunden in der deutschen Geschichte, Berlin/Norderstedt 2001.
  3. (2008 verbesserte Neuauflage unter dem Titel: 1848 Zwischen Schloss und Alexanderplatz. 33 bedeutende Stunden in der deutschen Geschichte)
  4. 1848 gezeichnet. Der Berliner Polizeipräsident Julius von Minutoli, Norderstedt 2003.
  5. In der Keimzeit der Demokratie Berliner Polizeipräsident. Julius von Minutoli zum 200. Geburtstag, Norderstedt 2004.
  6. Elisabeth von Preussen  Königin in der Zeit des AusMÄRZens, Norderstedt 2008.
  7. Die Stifter des Neuen Museums König Friedrich Wilhelm von Preussen und Elisabeth von Baiern, Norderstedt 2012.
  8. Reisen im Auftrag preussischer Könige gezeichnet von Julius von Minutoli, Norderstedt 2013.
  9. Alexander von Minutoli. Der Gründer des 1. Kunstgewerbemuseums der Welt (1844).          [Es wird Ende 2017 erscheinen].

 

Kurzveröffentlichungen zur Geschichte und zur Pädagogik

Beiträge zur Pädagogik:

  1. Betreuung einer Schülergruppe beim Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren, Realschule Neuerburg/Rheinland-Pfalz, 1975.
  2. Dorothea Jäger-Becker: Zur Problematik der Nomenklatur organischer Substanzen im Biologieunterricht, in: Der Biologieunterricht, 1977, Heft 3.
  3. Dorothea Minkels: Der Lehrer als Coach, in: Unterricht Chemie, Offene Lernformen, Heft 70, Juli/August 2002.
  4. Kurze Chronik der Benjamin Franklin Oberschule, in: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin  2002,  S. 24-29.
  5. Reinickendorfer Wirtschaftstage. Die BFO päsentiert sich bei den Reinickendorfer Wirtschaftstagen in den Borsighallen,   Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin  2003,  S. 58-61.
  6. Der Lehrer als Coach, in: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin 2003, S. 62-65.
  7. Unser Weg zum Schulprogramm, in: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin 2004, S. 38-41.
  8. Keine Scheu vor Differenzierung. Ein Besuch in der besten PISA-Schule Deutschlands, in: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin 2005.
  9. Wenig Wirbel: Schulinspektion, in: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin 2006, S.48-50.
  10. Betreuung einer Schülergruppe im Bereich Biologie bei Jugend forscht 2007. Beitrag des Schülers Lars Rudnik, Kl. 9. In: Jahrbuch der Benjamin Franklin Oberschule Berlin 2007, S. 84-87.

 

Beiträge zur Geschichte u.a. in:

  1. Das kurze Leben einer Berliner Volkspartei. In: Berlinische Monatsschrift 1999, Heft 3, S. 19-25.
  2.  Kein Jenseits ist kein Aufersteh´n.Ein Barrikadenheld stiftete die freie Gemeinde des Berliner Urchristenbundes, in: Berlinische Monatsschrift, Heft 9, S. 16-22.
  3. Urchristenbund und 1848er Revolution in Berlin. In: Humanismus aktuell, Heft 4, 1999, S. 92-96.
  4. Ein Silkeroder wurde in Berlin zum Volksheld. In: Eichsfeld, Heft 10, 1999, S. 380.
  5. Die historische Aussagekraft von Bildern am Beispiel der großen Barrikade am Alexanderplatz im Jahre 1848. In: Berlin in Geschichte und Gegenwart, Jahrbuch des Landesarchivs 2001.
  6. Der Tierarzt Friedrich Ludwig Urban (1806-1879) – Berliner Barrikadenheld und Vermittler zwischen Volk und Krone. In: Helmut Bleiber/Walter Schmidt/Susanne Schötz (Hrsg.): Akteure eines Umbruchs. Männer und Frauen der Revolution 1848/49, Bd. 1, Berlin 2003, S. 871-919.     
  7. Julius von Minutoli (1804-1860) - Berliner Polizeipräsident im Revolutionsjahr 1848. In: Helmut Bleiber/Walter Schmidt/Susanne Schötz (Hrsg.): Akteure eines Umbruchs. Männer und Frauen der Revolution 1848/49, Bd. 2, Berlin 2007, S 427-472.
  8. Ein fast exotisches Vereinsmitglied. Dem Publizisten und naturkundlichen Sammler Julius von Minutoli zum 200. Geburtstag. In: Jahrbuch des Historischen Vereins Bamberg 2004.
  9. Porträts der preußischen Königin Elisabeth in der Sammlung des Stadtmuseums Berlin. In: Jahrbuch Stadtmuseum Berlin 2004/2005, S 278-304.
  10. Königin Elisabeth von Preußen (1801-1873) in Berlin. In: Berlin in Geschichte und Gegenwart, Jahrbuch des Landesarchivs 2009:
  11.  Preußens Königspaar Friedrich Wilhelm IV. und Elisabeth, die Fouqués und von Rochows. In: Jahrbuch der Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg 2011.
  12. Königin Elisabeth von Preußen und das Haus Sachsen-Meiningen. In: Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914). Kultur als Behauptungsstrategie? Köln Weimar Wien 2015, S. 47-63.

Kommentatorin ...

In den von der Königin Elisabeth von Preussen Gesellschaft e.V. Berlin 2014 und 2015 herausgegebenen Büchern:

Friedrich Wilhelm IV. von Preussen & Elisabeth von Baiern: Briefwechsel des Königspaares, Band 1 und 2:

Kommentatorin, Verfasserin des Fazits, Buch-Gestaltung mit Zwischentexten und Anhang mit u.a. 30 Abbildungsseiten.

Zusammenfassung:

 

 

 

Der auf vielen Wissensgebieten hoch gebildete Jurist und Staatswissenschaftler Dr. Julius Rudolph Ottomar Menu von Minutoli (1804-1860) war auf vielen Arbeitsgebieten tätig:

 

  • als Gutachter für die Restauration einer alten Kirche in Vallendar bei Koblenz,
  • als für die Probleme der Menschen engagierter Beamter für Polizei- und Militärangelegenheiten in Posen [heute Poznan/Polen] und Berlin mit besonderem Schwerpunkt auf der Gefängniskunde,
  • als Forschungsreisender,
  • als Architekturzeichner, Darsteller von Personen, Trachten, Uniformen, Objekten aus dem Kunstgewerbe und des Handels, Dokumentarist der Tierhaltung und der Industrieentwicklung in verschiedenen Ländern,
  • als Berater der Regierung des preußischen Königs und Ministerien der spanischen Königin,
  • als Kontaktmann zu einflußreichen Persönlichkeiten und Herrschern im In- und Ausland, der Möglichkeiten zu Handelsvertrags-Abschlüssen mit anderen Nationen ausloten sollte,
  • als anonymer Autor von Beiträgen in der Preußischen Staatszeitung, der Leipziger Illustrierten, der Augsburger Allgemeinen Zeitung und dem Deutschen Kunstblatt,
  • als pfiffiger, unkonventioneller Polizeipräsident in Posen und Berlin, der 1848 als Kontaktmann zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und den zu mehr Einfluß strebenden Personen fungierte,
  • als Dokumentarist der Vorgänge in der Berliner Märzrevolution,
  • als Förderer von Personen, die ebenfalls Beiträge dazu liefern konnten, um ein umfassendes, möglichst sachliches historisches Bild zu 1848 für die Nachwelt zu erhalten,
  • 1848 als Organisator einer Bürgerwehr in Berlin,
  • als Organisator einer - zum großen Teil unbewaffneten - Schutzpolizei in Preußen,
  • als Erfinder des - heute noch gültigen - Prinzips der Deeskalation im aktiven Polizeidienst,
  • als Generalkonsul für Spanien und Portugal,
  • als Autor verschiedener Sachbücher zur Gefängniskunde, zur frühen Geschichte der Hohenzollern, zu Geschichte, Geographie, Handel und Volkssitten in Spanien sowie seinen Kolonien auf den Kanarischen Inseln, Portugal und seinen Kolonien,
  • als Forscher und Sammler auf den Gebieten Botanik, Zoologie, Mineralogie, Kunstgewerbe und Kunst für Museen in der Heimat,
  • als Gutachter in archäologischen Fragen,
  • zuletzt für den Deutschen Zollverein als erster deutscher Ministerresident und Generalkonsul in Persien.

 

 

 

Hunderte auf drei Kontinenten entstandene Zeichnungen zeigen zahlreiche Orte und Gebäude, die es heute nicht mehr gibt. Manche idyllisch wirkende Darstellungen belegen Orte, die hochpolitisch sind, da sie Belege für die asymmetrische Kriegsführung unter der französischen Kolonialmacht in Algerien sind.

 

Minutoli war ein kontaktfreudiger, unermütlich tätiger engagierter Humanist, ein Menschen- und Tierfreund, ein wandlungsfähiger sportlicher Dandy, der auch unter härtesten Bedingungen seinen Dienst für das Vaterland und die Wissenschaft erfüllte.

 

 

 

Kontakt:                                    

Dorothea Minkels

13465 Berlin              

Mail: dminkels@t-online.de