Reisen der Autorin Minkels auf den Spuren von J. von Minutoli

Reisen in Norwegen 2007

Die neu aufgebaute Westseite des Trontheimer Doms.

© Florentius Minkels, Berlin

 

zu JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 5

 

Von JvM gezeichnete Skulptur an der Außenseite des Doms

© Florentius Minkels, Berlin

 

zu JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 17.

 

Das von JvM gezeichnete Affenkapitäl

© Florentius Minkels, Berlin

 

zu JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 27.

Auch dieses von JvM gezeichnete Kapitäl gibt es noch!

© Florentius Minkels, Berlin

 

zu JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 17

Die alte Steinbrücke, die JvM in der Nähe des Hospiz Fogstuen auf dem Dovrefield gezeichnet hat, ist noch begehbar!

© Florentius Minkels, Berlin

 

zu JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 31

Die rechte der beiden Schwesterkirchen von Granavolden, die JvM 1835 noch als Ruine gezeichnet hatte, ist 2007 wieder aufgebaut.

(© Florentius Minkels, Berlin

 

JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 15.

Blick auf den Tyrifjord im Regen von der Aussichtstelle, an der JvM ihn gezeichnet hatte:
Überblick über den Tyrifjord in Ringerige - von der Königinnenbank bei Klökken

(© Florentius Minkels, Berlin

 

JvM: Zeichenbuch 1, Blatt 17.

Reisen in Spanien

1842 noch ein prächtiges Schloss mit Zinnen und Türmchen

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 64.

Richtertor, ein Eingang in die Alhambra bei Granada

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM 1842: Zeichenbuch 2, Blatt 25.

Der Löwenhof in der Alhambra - 2009 ohne Löwen

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 53.

Myrtenhof in der Alhambra bei Granada, 1842 eine Herberge für Reisende

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 61.

Die Festung von Cordoba

 (© Florentius Minkels, Berlin)

Die ehemalige große Moschee von Cordoba von der Gartenseite aus.

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 62.

 

Hinter dieser Säule stand JvM beim Zeichnen, weil sie den christlichen Eingang verdeckte.

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 62.

Säulenwald in der ehemaligen großen Moschee von Cordoba

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 69.

1842 eine Schloss-Ruine, 2009 im Wiederaufbau:

Medinat al-Zahira bei Cordoba

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 9.

Kirche del Pi in Barcelona

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 3.

Die Kirche Santa Maria de la Mer in der Altstadt von Barcelona

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 3)

1842 ein Gefängnis, heute der Eingang ins Historische Museum mit Zugang zur darunter frei gelegten Römerstadt

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM 1842: Zeichenbuch 2, Blatt 35.

1842 der Inquisitionspalast

(© Florentius Minkels, Berlin)

 

JvM: Zeichenbuch 2, Blatt 42.

Das Haus Casa Xifré am Plaza Palau in Barcelona, in dem der preußische Generalkonsul von Minutoli von 1851-1853 und von 1856-1859 mit seiner Frau und ihren 3 Töchtern lebte.

Auf dem Dach wehte in diesen Jahren die preußische Flagge. Dieses Gebäude mit der preußischen Flagge ist auf einem Aquarell von JvM zu sehen, das sich im Stadtarchiv in Barcelona befindet und 2008 in einer Ausstellung gezeigt wurde.

Bei genauer Betrachtung erkennt man in dem beschnittenen kolorierten Blatt JvM in weißer Reisekleidung mit weißem Zylinder zusammen mit seiner Frau auf einem der Balkons, die drei Töchter auf anderen.

Die gemalten Innenansichten sind in Alben der Mathilde von Minutoli erhalten geblieben.

Vom Balkon aus hat JvM mehrere Ansichten des Platzes gemalt, die zusammen geklebt einen großartigen Ausblick ergeben.

 

Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland 2009 im Geschäftszentrum von Barcelona.

Das preußische Generalkonsulat in Puerto de Santa Maria bei Cadiz direkt am Hafen, 1854-1856.

Die gemalten Innenansichten der Räume in der Beletage sind in einem Album der Mathilde von Minutoli erhalten geblieben.

 

Heute ist dort ein Hotel. Ein kleiner Teil des alten Gebäudes wurde in den Neubau integriert.

Zusammenfassung:

 

 

 

Der auf vielen Wissensgebieten hoch gebildete Jurist und Staatswissenschaftler Dr. Julius Rudolph Ottomar Menu von Minutoli (1804-1860) war auf vielen Arbeitsgebieten tätig:

 

  • als Gutachter für die Restauration einer alten Kirche in Vallendar bei Koblenz,
  • als für die Probleme der Menschen engagierter Beamter für Polizei- und Militärangelegenheiten in Posen [heute Poznan/Polen] und Berlin mit besonderem Schwerpunkt auf der Gefängniskunde,
  • als Forschungsreisender,
  • als Architekturzeichner, Darsteller von Personen, Trachten, Uniformen, Objekten aus dem Kunstgewerbe und des Handels, Dokumentarist der Tierhaltung und der Industrieentwicklung in verschiedenen Ländern,
  • als Berater der Regierung des preußischen Königs und Ministerien der spanischen Königin,
  • als Kontaktmann zu einflußreichen Persönlichkeiten und Herrschern im In- und Ausland, der Möglichkeiten zu Handelsvertrags-Abschlüssen mit anderen Nationen ausloten sollte,
  • als anonymer Autor von Beiträgen in der Preußischen Staatszeitung, der Leipziger Illustrierten, der Augsburger Allgemeinen Zeitung und dem Deutschen Kunstblatt,
  • als pfiffiger, unkonventioneller Polizeipräsident in Posen und Berlin, der 1848 als Kontaktmann zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und den zu mehr Einfluß strebenden Personen fungierte,
  • als Dokumentarist der Vorgänge in der Berliner Märzrevolution,
  • als Förderer von Personen, die ebenfalls Beiträge dazu liefern konnten, um ein umfassendes, möglichst sachliches historisches Bild zu 1848 für die Nachwelt zu erhalten,
  • 1848 als Organisator einer Bürgerwehr in Berlin,
  • als Organisator einer - zum großen Teil unbewaffneten - Schutzpolizei in Preußen,
  • als Erfinder des - heute noch gültigen - Prinzips der Deeskalation im aktiven Polizeidienst,
  • als Generalkonsul für Spanien und Portugal,
  • als Autor verschiedener Sachbücher zur Gefängniskunde, zur frühen Geschichte der Hohenzollern, zu Geschichte, Geographie, Handel und Volkssitten in Spanien sowie seinen Kolonien auf den Kanarischen Inseln, Portugal und seinen Kolonien,
  • als Forscher und Sammler auf den Gebieten Botanik, Zoologie, Mineralogie, Kunstgewerbe und Kunst für Museen in der Heimat,
  • als Gutachter in archäologischen Fragen,
  • zuletzt für den Deutschen Zollverein als erster deutscher Ministerresident und Generalkonsul in Persien.

 

 

 

Hunderte auf drei Kontinenten entstandene Zeichnungen zeigen zahlreiche Orte und Gebäude, die es heute nicht mehr gibt. Manche idyllisch wirkende Darstellungen belegen Orte, die hochpolitisch sind, da sie Belege für die asymmetrische Kriegsführung unter der französischen Kolonialmacht in Algerien sind.

 

Minutoli war ein kontaktfreudiger, unermütlich tätiger engagierter Humanist, ein Menschen- und Tierfreund, ein wandlungsfähiger sportlicher Dandy, der auch unter härtesten Bedingungen seinen Dienst für das Vaterland und die Wissenschaft erfüllte.

 

 

 

Kontakt:                                    

Dorothea Minkels

13465 Berlin              

Mail: dminkels@t-online.de